Du hältst an einer Meinung, einer Gewohnheit, einem Weg fest – obwohl du längst spürst, dass sie nicht stimmen. Warum fühlt sich das Bekannte sicherer an als das Wahre?
Dahinter steht Angst: die Angst, dass die Wahrheit dich heimatlos macht und das Neue dich fallen lässt. Das Bekannte ist ein Dach, auch wenn es undicht ist. Worauf baust du – auf die vertraute Enge oder auf das Risiko der Wahrheit?
Wer auf Liebe baut, verlässt das Bekannte, wenn es nicht mehr trägt. Du darfst dich ändern, und es ist kein Verrat.
Weiterfragen: Warum verwechseln wir Sicherheit mit Stillstand? · Warum halten wir an Gewissheiten fest, die uns unsicher machen?