Warum brauchst du für alles eine Schublade?

Jeder Mensch, jede Idee, jedes Gefühl muss bei dir in eine Schublade passen – sonst macht es dich unruhig. Warum brauchst du für alles eine Schublade?

Dahinter steht Angst: die Angst, dass das Unsortierte dich überfordert und du ohne Ordnung den Überblick verlierst. Doch manches passt in keine Schublade, und genau da beginnt das Lebendige. Worauf baust du – auf die Ordnung oder auf den Mut zum Unsortierten?

Wer auf Liebe baut, hält es aus, dass nicht alles einen Namen hat. Du darfst etwas unbenannt lassen.

Weiterfragen: Warum misstrauen wir dem Einfachen? · Warum misstrauen wir dem, was wir nicht verstehen?

Bleib neugierig.

Eine Frage „Warum?“ pro Woche – direkt in dein Postfach.

Nach oben scrollen