Warum bleibt deine Bürotür offen, obwohl du endlich konzentriert arbeiten möchtest?

Du brauchst eine ruhige Stunde für eine schwierige Aufgabe. Trotzdem lässt du die Tür offen und beantwortest jede kurze Frage. Am Ende des Vormittags warst du für alle ansprechbar, nur dein eigener Gedanke konnte nirgends lange genug bleiben. Das macht müde.

Zugänglichkeit kann zu deinem beruflichen Selbstbild gehören. Vielleicht fürchtest du aber auch, eine geschlossene Tür wirke unfreundlich. Dabei sind Offenheit für Menschen und ununterbrochene Verfügbarkeit nicht dasselbe. Wer anspruchsvolle Arbeit erledigt, braucht gelegentlich Schutz vor gut gemeinten Unterbrechungen.

Du könntest eine begrenzte Fokuszeit ankündigen und sagen, wann du wieder erreichbar bist. So wird aus der Tür kein persönliches Urteil über andere. Sie markiert lediglich eine Arbeitsphase. Auch deine Konzentration ist eine Ressource, die dem Team zugutekommen darf.

Bleib neugierig.

Einmal pro Woche: eine Frage, eine konkrete Alltagsszene und ein bewusst ausgewählter Text aus dem Archiv. Manchmal kommt ein Einwand dazu – damit aus Nachdenken keine neue Vorschrift wird. Kein Feed der neuesten Beiträge.

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