Du sitzt im Wartezimmer und hast eine Frage auf der Zunge. Als du drankommst, nickst du nur und gehst wieder. Die Frage bleibt ungestellt, bis die Helferin von sich aus nachhakt. Zu Hause ärgerst du dich, dass du sie nicht ausgesprochen hast.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass deine Frage unwichtig wirkt und du damit Zeit stiehlst. Worauf baust du – auf das stille Warten oder auf eine Frage, die dir Klarheit bringt? Deine Anliegen verdienen einen Platz im Gespräch.
Wer auf Liebe baut, stellt seine Frage ruhig und ohne Entschuldigung. Du darfst nachfragen, solange etwas unklar ist. Dein Körper und deine Fragen gehören zusammen.