Ein Abend, eine unbedachte Entscheidung, ein falsches Wort – und dann kommt der Satz, der alles verengt: So einer bin ich. Dabei war es etwas, das du getan hast, nicht etwas, das du bist.
Dahinter steht Angst: die Angst, dass Wiederholung wahr macht, was einmal danebenging, die Angst, dass ein Urteil über dich sicherer ist als ein zweiter Versuch. Also wird der Fehler zum Namen. Worauf baust du – auf das Urteil oder auf die Möglichkeit, es anders zu machen?
Wer auf Liebe baut, trennt den Menschen vom Moment. Du darfst etwas falsch gemacht haben und trotzdem nicht falsch sein.
Weiterfragen: Warum hält dich ein alter Fehler noch immer gefangen? · Warum erinnerst du dich an deine Fehler besser als an deine Erfolge?