Beim ersten Treffen mit neuen Kollegen lässt du die Brille im Etui und blinzelst mühsam auf das Namensschild. Zu Hause trägst du sie ständig, weil du sonst nichts liest. Doch vor Fremden willst du ohne sie gesehen werden.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass die Brille deinen ersten Eindruck bestimmt und dich weniger lebendig wirken lässt. Worauf baust du – auf ein Bild ohne Sehhilfe oder auf ein klares Sehen, das dir Sicherheit gibt?
Wer auf Liebe baut, setzt die Brille auf und begegnet den neuen Menschen mit offenem Blick. Du darfst sehen und gesehen werden, genau so, wie du bist.