Du planst den Einkauf, kümmerst dich um die Familie und fragst, ob es allen gut geht. Nur dich selbst fragst du nicht. Wenn dein Partner dich lobt, winkst du ab und denkst, du müsstest mehr tun.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du nur geliebt wirst, wenn du für alle da bist. Worauf baust du – auf ein Erschöpftsein, das dich unsichtbar macht, oder auf die Erlaubnis, auch für dich selbst zu sorgen? Wer sich nie ausruhen darf, hat irgendwann nichts mehr zu geben.
Wer auf Liebe baut, nimmt sich bewusst eine Stunde am Tag nur für sich. Du darfst dich selbst an erste Stelle setzen. Für dich zu sorgen ist keine Selbstsucht, sondern die Grundlage für andere.