Am Samstagabend stellst du die Weckzeit wie jeden Werktag. Am Morgen klingelt es, du drehst dich um und schläfst weiter. Trotzdem programmierst du die Uhr immer wieder, als müsste der Tag nach Plan beginnen.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass ein Tag ohne festen Anfang dir durch die Finger rinnt. Worauf baust du – auf einen Wecker, der dich weckt, oder auf deinen Körper, der selbst weiß, wann er genug hat? Ruhe braucht keinen Weckruf.
Wer auf Liebe baut, lässt den Sonntag ohne Wecker beginnen und hört auf seinen Rhythmus. Du darfst ausschlafen, ohne dass der Tag dir deshalb verloren geht. Dein Körper darf den Anfang bestimmen.