Du stellst die Tassen neben die Maschine, statt sie ins Regal zu räumen. Erst wenn du selbst eine saubere Tasse suchst, öffnest du die Klappe und nimmst genau das eine Teil heraus. Der Rest bleibt liegen, bis dein nächster Griff wieder etwas freigibt.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass deine Mühe niemandem auffällt, wenn du sie unsichtbar machst. Worauf baust du – auf bequemes Durchreichen oder auf einen Schrank, der für alle bereitsteht? Ausräumen ist mehr als ein Handgriff vor dem Frühstück.
Wer auf Liebe baut, räumt die Maschine leer, sobald sie fertig ist, und stellt jedes Teil an seinen Platz. Du darfst dir die Zeit dafür nehmen, ohne dass jemand deine Ordnung bemerken muss. So beginnt dein Tag leichter.