Du gehst durch den Park, aber dein Blick bleibt auf dem Weg: auf Pfützen, Kiesel, die eigenen Schritte. Die Bäume, der Himmel und die Menschen kommen nur am Rand vor. Du kommst an, ohne viel davon gesehen zu haben.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du stolperst, wenn du den Boden aus den Augen lässt, und dass Aufmerksamkeit anstrengt. Worauf baust du – auf den sicheren Blick nach unten oder auf den Mut, den Kopf zu heben? Der Boden bleibt dir erhalten, auch wenn du nach oben schaust.
Wer auf Liebe baut, hebt beim Gehen immer wieder den Kopf und nimmt wahr, was um ihn ist. Du darfst dich dem Weg anvertrauen und den Blick schweifen lassen, ohne die Kontrolle zu verlieren.