Warum wartest du auf den Feierabend, um zu leben?

Der Wecker klingelt, und du zählst schon die Stunden bis zum Feierabend. Der Tag selbst ist nur etwas, das du hinter dich bringst – gelebt wird später.

Dahinter steht Angst: die Angst, dass die Arbeit nicht genug ist, dass du dich rechtfertigen musst, wenn du mitten am Tag Freude hättest. Also verschiebst du das Leben auf nach der Pflicht. Worauf baust du – auf das Verdienen oder auf das Dasein?

Wer das Leben erst nach der Arbeit beginnen lässt, lebt in Raten. Wer auf Liebe baut, findet einen Moment mitten im Tag, der schon ganz ihm gehört. Du darfst jetzt leben, nicht später.

Weiterfragen: Warum wartest du auf den richtigen Moment, der nie kommt? · Warum schiebst du Dinge auf, die dir guttun?

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