Warum hältst du an einer Gewohnheit fest, die du längst als schädlich kennst?

Du weißt genau, dass die abendliche Stunde am Bildschirm dir den Schlaf raubt. Trotzdem sitzt du wieder da und sagst dir, heute sei das letzte Mal. Das letzte Mal ist es schon lange nicht mehr.

Vielleicht trifft auf dein Festhalten zu: Dahinter steht Angst: dass die Gewohnheit dich tröstet und du ohne sie mit der Stille allein wärst. Worauf baust du – auf den vertrauten Trost oder auf die Ruhe, die du dir eigentlich wünschst? Was dir schadet, hält dich nur, solange du nicht loslässt.

Wer auf Liebe baut, tauscht einen kleinen Teil der Gewohnheit gegen etwas Freundliches und beobachtet, wie es sich anfühlt. Du darfst dich Schritt für Schritt verändern, ohne dich zu verurteilen.

Bleib neugierig.

Einmal pro Woche: eine Frage, eine konkrete Alltagsszene und ein bewusst ausgewählter Text aus dem Archiv. Manchmal kommt ein Einwand dazu – damit aus Nachdenken keine neue Vorschrift wird. Kein Feed der neuesten Beiträge.

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