Beim Kochen öffnest du jeden Schrank und lässt ihn offen: Gewürze, Töpfe, das Besteck. Du weißt, dass du sie gleich wieder brauchst, und willst dir den Weg sparen. Am Ende stößt du dir die Hüfte und räumst alles mit einem Seufzer zu.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du langsamer bist, wenn du jede Tür schließt, und dass die Zeit beim Kochen nicht reicht. Worauf baust du – auf die offenen Türen oder auf eine Küche, in der du dich frei bewegen kannst? Wenige Handgriffe machen dich nicht langsamer, sie machen dich ruhiger.
Wer auf Liebe baut, schließt jede Tür, sobald er genommen hat, was er braucht. Du darfst beim Kochen Raum und Ordnung bewahren, ohne dich zu hetzen.