Beim dritten Treffen berichtest du wieder von der Enttäuschung, die dich vor Jahren geprägt hat. Du willst, dass der neue Mensch versteht, warum du so bist. Doch manchmal fragst du dich, ob die Geschichte noch dir gehört oder längst der Vergangenheit.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du ohne diese Erklärung nicht richtig geliebt wirst und dich niemand sonst begreift. Worauf baust du – auf die alte Wunde oder auf den Menschen, der dich heute vor sich sieht?
Wer auf Liebe baut, erzählt von sich, ohne die Vergangenheit bei jedem Kennenlernen erneut aufzureißen. Du darfst geprägt sein von dem, was war, und trotzdem im Jetzt ankommen.