Die Bürgerbefragung zum neuen Radweg liegt seit Wochen auf deinem Tisch, und du hast den Link immer wieder weggeschoben. Erst als die Frist abgelaufen ist, öffnest du ihn und merkst, dass du gern mitgeredet hättest. Deine Stimme fehlt nun, und die Entscheidung trifft sich ohne dich.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass deine Meinung am Ende doch nichts ändert und du dich umsonst bemühst. Worauf baust du – auf die Skepsis, die dich fernhält, oder auf die Möglichkeit, dass deine Stimme einen Unterschied macht?
Wer auf Liebe baut, trägt sich die Frist in den Kalender ein und füllt die Befragung rechtzeitig aus. Du darfst mitreden, auch wenn du nicht sicher bist, ob es etwas bewirkt.