Kaum ist die Beziehung beendet, lädtst du eine App herunter und wischst durch fremde Gesichter. Du willst nicht allein sein mit dem, was gerade wehtut. Die vielen Profile betäuben, aber sie heilen nichts. Doch die Leere bleibt trotzdem.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass die Stille nach dem Abschied dich überwältigt und dir zeigt, wie leer es sich anfühlt. Worauf baust du – auf schnelle Ablenkung oder auf die Zeit, die eine Trennung braucht, um wirklich zu verarbeiten?
Wer auf Liebe baut, hält den Schmerz erst einmal aus, statt ihn sofort zuzudecken. Du darfst dir Ablenkung gönnen, ohne vor deinen eigenen Gefühlen zu fliehen.