Warum erzählst du im Podcast nur die Geschichte, die gut klingt, und lässt die Brüche weg?

In deinem Podcast erzählst du die Geschichte eines Projekts als glatte Erfolgsbahn. Die Rückschläge, Umwege und Zweifel lässt du weg. So klingt alles folgerichtig und ein bisschen zu schön. Die Hörer, die selbst kämpfen, erkennen sich nicht wieder und schalten ab.

Vielleicht willst du ein starkes Bild abgeben. Dahinter steht Angst: dass Brüche deine Geschichte schwächer wirken lassen. Worauf baust du – auf eine glatte Erzählung oder auf ein ehrliches Erzählen, das auch Scheitern zeigt? Wer nur das Gelungene zeigt, verliert die Nähe zu denen, die zuhören.

Wer auf Liebe baut, erzählt auch von dem Moment, in dem das Projekt fast gescheitert wäre. Du darfst stolz auf das Gelingen sein und trotzdem die Brüche zeigen. Gerade das Ehrliche macht deine Geschichte glaubwürdig.

Bleib neugierig.

Einmal pro Woche: eine Frage, eine konkrete Alltagsszene und ein bewusst ausgewählter Text aus dem Archiv. Manchmal kommt ein Einwand dazu – damit aus Nachdenken keine neue Vorschrift wird. Kein Feed der neuesten Beiträge.

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