Der Trainer fragt nach deinen Übungen für zu Hause, und du nickst und sagst, du hättest alle gemacht. In Wahrheit hast du sie die ganze Woche ausgelassen, weil du zu müde warst. Du willst nicht, dass er dich für faul oder unzuverlässig hält.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass deine Anstrengung nicht genügt und du vor anderen als schwach dastehst. Worauf baust du – auf die kleine Notlüge oder auf die Wahrheit, die dem Trainer erlaubt, dir wirklich zu helfen?
Wer auf Liebe baut, sagt beim nächsten Mal ehrlich, dass die Woche zu viel war. Du darfst zugeben, dass du nicht alles geschafft hast; Training ist kein Zeugnis, das dich bewertet.