Der Stapel, die offene Tasse, das halb beschriebene Blatt – du räumst abends nichts weg. Es wirkt, als müsste alles stehen bleiben, damit du morgen genau dort weitermachen kannst.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du den Faden verlierst, wenn du die Spuren des Tages beseitigst. Worauf baust du – auf das Chaos als Gedächtnisstütze oder auf das Vertrauen, dass du morgen auch aufgeräumt wieder anknüpfen kannst?
Wer auf Liebe baut, räumt am Abend ein paar Minuten auf und notiert, was morgen wichtig ist. Du darfst den Tag abschließen und einen freien, frischen Anfang am nächsten Morgen genießen.