Der Papierkorb unter deinem Tisch quillt über, und du legst zerknüllte Zettel einfach daneben. Du bemerkst den Haufen jeden Tag, schiebst ihn aber nur mit dem Fuß zur Seite. So sammelt sich ein kleiner Berg, der dich beim Arbeiten stört.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass Aufräumen anfängt, sobald du einen Schritt tust, und du dann nicht mehr aufhören kannst. Worauf baust du – auf den wachsenden Berg oder auf den kurzen Weg zur Tonne, der alles klärt?
Wer auf Liebe baut, leert den Korb am Ende jedes Arbeitstages und bringt den Müll gleich hinaus. Du darfst kleine Ordnungen schaffen, ohne gleich alles umzuräumen.