Mal liegt der Schlüssel auf dem Küchentisch, mal in der Jackentasche, mal auf der Kommode im Flur. Jeden Morgen suchst du mehrere Minuten und wirst dabei nervös. Gestern hast du sie fast im Kühlschrank abgelegt, ohne es zu merken.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass ein fester Platz dich einengt und du den Alltag nicht mehr spürst. Worauf baust du – auf die Suche, die dich jeden Morgen kostet, oder auf einen Haken, der immer gleich bleibt?
Wer auf Liebe baut, bringt einen kleinen Haken neben der Tür an und legt den Schlüssel dort ab. Du darfst deinem Gedächtnis eine Pause gönnen, statt es täglich zu prüfen.