Dein Handy klingelt um halb sieben, aber du hast noch zwei weitere Wecker gespeichert. Du wachst beim ersten Ton auf, drückst Schlummern und weißt genau, dass du gleich wieder wegdöst. So beginnt dein Tag mit drei kurzen Unterbrechungen statt mit einem klaren Aufstehen.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du ohne Sicherheitsnetz verschläfst und den Anschluss verpasst. Worauf baust du – auf immer neue Wecktöne oder auf die Entscheidung, beim ersten Klingeln wirklich aufzustehen?
Wer auf Liebe baut, legt das Handy abends etwas weiter weg und steht beim ersten Ton tatsächlich auf. Du darfst dir zutrauen, nach einer Nacht Schlaf wach genug zu sein.