Du kochst abends, als kämen Gäste: Suppe, Hauptgang und Nachtisch. Am Ende isst du eine Portion und stellst den Rest für die nächsten Tage kalt. Es ist viel Arbeit, und oft bist du dabei erschöpft.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass ein einfaches Essen bedeutet, du würdest dir selbst nicht genug gönnen. Worauf baust du – auf ein Mahl, das satt und zufrieden macht, oder auf den Aufwand, der deine Mahlzeit wichtig erscheinen lässt?
Wer auf Liebe baut, kocht an manchen Abenden nur ein Gericht und isst es in Ruhe. Du darfst dir Gutes tun, ohne dafür ein Festmahl anzurichten.