Nachts liegst du oft wach und starrst an die Decke, während neben dir alles schläft. Am Morgen sagst du, du hättest gut geschlafen, und überspielst die Müdigkeit. Niemand weiß, wie oft du im Dunkeln die Stunden zählst.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass dein Schlafproblem wie ein Zeichen von Schwäche wirkt oder dass dir ohnehin niemand helfen kann. Worauf baust du – auf stille Nächte allein oder auf ein Gespräch, das die Last teilt und nach Lösungen sucht?
Wer auf Liebe baut, erzählt einer vertrauten Person davon und lässt sich beraten, was den Schlaf stört. Du darfst schlecht schlafen, ohne es zu verheimlichen. Ausgesprochen verliert die Nacht ihren Schrecken.