Noch vor dem Frühstück stellst du dich auf die Waage und hältst den Atem an. Eine Zahl entscheidet, ob der Tag leicht oder schwer beginnt. Du weißt, dass Wasser und Hormone sie schwanken lassen, doch die Waage fühlt sich an wie ein Urteil.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du ohne die tägliche Kontrolle die Übersicht verlierst und dich selbst nicht mehr im Griff hast. Worauf baust du – auf eine schwankende Zahl oder auf ein gutes, beständiges Gefühl für deinen Körper?
Wer auf Liebe baut, stellt die Waage für eine Woche in den Schrank und hört stattdessen auf Hunger, Energie und Schlaf. Du darfst dich wohlfühlen, ohne dich täglich zu messen. Dein Wert liegt nicht in einer Zahl.