Deine Tochter erzählt vom Schulausflug, und während sie spricht, schaust du immer wieder auf dein Handy. Du nickst ab und zu, doch deine Gedanken sind woanders. Sie wird leiser und fragt schließlich, ob du zuhörst.
Vielleicht trifft auf dein Wegschauen zu: Dahinter steht Angst: dass du etwas verpasst, wenn du das Handy nicht im Blick hast, und den Anschluss verlierst. Worauf baust du – auf die ständige Erreichbarkeit, die dich ablenkt, oder auf den Moment, der nur ihr gehört? Aufmerksamkeit ist die Währung der Liebe.
Wer auf Liebe baut, legt das Handy beiseite und schaut sein Kind an. Du darfst Pausen von allem anderen nehmen. Was sie dir jetzt erzählt, kommt nie wieder.