Kaum fragt dich jemand nach deinem Job, erzählst du von dem Projekt, das gescheitert ist. Du kommst dem Lob zuvor und machst dich selbst klein. Später ärgert dich, dass nur deine Fehlschläge im Gedächtnis blieben.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass Erwartungen enttäuscht werden, sobald man dein wahres Können erkennt. Worauf baust du – auf vorsorgliche Selbstkritik oder auf das Vertrauen, dass du genug bist?
Wer auf Liebe baut, erzählt von dem, was gelungen ist, und lässt auch das Schwere daneben stehen. Du darfst deine Erfolge nennen, ohne sofort ein Aber nachzuschieben. Was du geschafft hast, verdient deine eigene Stimme.