Draußen sind minus fünf Grad, und du gehst nur mit der dünnen Jacke zur Bushaltestelle. Du frierst auf dem Weg, aber der dicke Mantel liegt zu Hause. Irgendwie fühlt sich das dünne Kleidungsstück passender an.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du mit dicker Kleidung unbeweglich oder altmodisch wirkst. Worauf baust du – auf Wärme, die deinen Körper schützt, oder auf ein Bild von dir, das dich leicht und unabhängig erscheinen lässt?
Wer auf Liebe baut, zieht an kalten Tagen das an, was wirklich wärmt, ohne auf die Wirkung zu schielen. Du darfst dich wohlfühlen, ohne dass deine Kleidung dein ganzes Bild bestimmt.