Warum fühlt sich ein zweites Schlafzimmer für dich wie eine Trennung an?

Seit Wochen weckt dich das Schnarchen neben dir. Morgens streitet ihr über Kleinigkeiten, weil du kaum geschlafen hast. Als dein Partner ein Bett im Arbeitszimmer vorschlägt, hörst du trotzdem keine praktische Lösung. Du siehst zwei Türen und fragst dich, ob ihr noch ein Paar seid.

Vielleicht trifft diese Deutung zu: Dahinter steht Angst: Getrennte Nächte könnten bedeuten, dass eure Zärtlichkeit verschwindet. Dabei sind Schlaf und körperliche Nähe unterschiedliche Bedürfnisse. Worauf baust du – auf dieselbe Matratze um jeden Preis oder auf ausgeschlafene Begegnungen am nächsten Morgen?

Wer auf Liebe baut, darf Gewohnheiten an den eigenen Körper anpassen. Du darfst das zweite Bett ausprobieren und trotzdem abends kuscheln. Vereinbart nach einigen Nächten ein Gespräch darüber, wie es euch damit geht.

Bleib neugierig.

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