Warum erwartest du nach mehreren Nieten endlich einen Gewinn?

Am Losstand hast du mehrere leere Lose geöffnet. Du willst schon gehen, dann denkst du, jetzt müsse doch langsam ein Treffer kommen. Deine Hand greift wieder zum Geldbeutel. Die bisherigen Nieten fühlen sich an, als hätten sie einen Anspruch auf Ausgleich geschaffen.

Manchmal steckt dieser Gedanke dahinter: Dahinter steht Angst: Du möchtest den Einsatz nicht ohne Gegenwert beenden. Bei unabhängigen Zufallsereignissen macht eine Verlustserie den nächsten Gewinn jedoch nicht fällig. Worauf baust du – auf einen vermeintlich geschuldeten Treffer oder auf dein vorher festgelegtes Limit?

Wer auf Liebe baut, schützt auch das Geld für morgen. Du darfst mit leeren Händen weitergehen. Stecke den Geldbeutel weg und wechsle den Stand, statt den bisherigen Verlust zum Grund für einen neuen Einsatz zu machen.

Bleib neugierig.

Einmal pro Woche: eine Frage, eine konkrete Alltagsszene und ein bewusst ausgewählter Text aus dem Archiv. Manchmal kommt ein Einwand dazu – damit aus Nachdenken keine neue Vorschrift wird. Kein Feed der neuesten Beiträge.

Nach oben scrollen