Die Schuhe drücken, und der Laden bietet eine Rückgabe an. An der Theke holst du den Beleg heraus und beginnst sofort eine lange Erklärung über deine Füße, den geplanten Spaziergang und deine Unsicherheit beim Kauf. Die Mitarbeiterin wartet eigentlich nur auf den Karton.
Vielleicht erklärt sich der Redefluss so: Dahinter steht Angst: Die Rückgabe könnte wie Unentschlossenheit oder eine Zumutung wirken. Worauf baust du – auf eine lückenlose Rechtfertigung oder auf die vereinbarten Rückgabebedingungen?
Wer auf Liebe baut, kann Absprachen nutzen, ohne sich dabei schuldig zu reden. Du darfst knapp sagen, dass die Schuhe nicht passen, und nach dem vorgesehenen Ablauf fragen. Ob eine Erstattung möglich ist, hängt von den Bedingungen ab, nicht davon, wie überzeugend du deine Fußgeschichte erzählst.