Warum scheust du davor zurück, zuzugeben, dass du etwas nicht weißt?

Wenn jemand dich fragt und du die Antwort nicht kennst, druckst du herum oder erfindest etwas. Zuzugeben, dass du es nicht weißt, fühlt sich wie eine Niederlage an. Dabei ist genau dieses Eingeständnis der Anfang jeder Erkenntnis.

Dahinter steht Angst: dass du schwach und inkompetent wirkst, sobald eine Lücke sichtbar wird. Worauf baust du – auf den Schein des Wissens oder auf die Ehrlichkeit, die sagen darf: „Das weiß ich nicht“?

Wer auf Liebe baut, sagt ruhig, was er nicht weiß, und öffnet damit die Tür zum Lernen. Du darfst Nichtwissen zugeben – es ist kein Eingeständnis der Schwäche, sondern der Stärke.

Weiterfragen: Warum fürchtest du dich vor Fragen, auf die du keine Antwort hast? · Warum wiederholst du Behauptungen, die du nie geprüft hast?

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