Warum erlischt dein Staunen?

Die Welt um dich herum ist voller Wunder, doch du gehst achtlos daran vorbei, weil dir alles vertraut vorkommt. Der Sternenhimmel, ein Kind, ein gutes Buch – nichts davon berührt dich noch. Du hast dir das Staunen abgewöhnt.

Dahinter steht Angst: dass du naiv wirkst, wenn du dich berühren lässt, und dass Ernsthaftigkeit dein Gesicht wahren muss. Worauf baust du – auf die müde Gewohnheit oder auf das Staunen, das dich wieder lebendig macht?

Wer auf Liebe baut, staunt täglich neu und lässt sich von der Welt beschenken. Du darfst dich wundern – das Staunen hält dein Herz jung.

Weiterfragen: Warum grübelst du über eine Nachricht, statt die Fakten nachzulesen? · Warum beschwichtigst du einen Streit, bevor du weißt, wer recht hat?

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