Sobald jemand einen kleinen Irrtum macht, kannst du es nicht lassen, ihn darauf festzunageln. Du wiederholst seinen Fehler vor anderen und genießt den kleinen Triumph. Dabei übersiehst du, wie sehr das verletzt.
Dahinter steht Angst: dass du selbst übersehen wirst, wenn du nicht auf die Schwächen anderer zeigst, und dass deine eigene Unsicherheit sonst sichtbar wird. Worauf baust du – auf den Triumph über andere oder auf die Würde, die du anderen schenkst?
Wer auf Liebe baut, hilft auf, statt bloßzustellen. Du darfst Fehler verzeihen – auch deine eigenen – und damit Frieden stiften.
Weiterfragen: Warum liest du die Überschrift und glaubst, du kenntest die Geschichte? · Warum misstraust du dem, was du selbst gesehen hast, wenn andere es nicht bestätigen?