Du steigerst dich immer weiter, trainierst trotz Erschöpfung und hörst nicht auf, bis dein Körper nicht mehr kann. Der Sport, der dir guttun sollte, wird zum Zwang. Du jagst einem Ziel nach, das sich immer weiter entfernt, und verlierst dich dabei.
Dahinter steht Angst: dass du ohne die extreme Anstrengung nicht genug bist und dass weniger dich wertlos macht. Worauf baust du – auf das Verrennen oder auf die maßvolle Freude an der Bewegung?
Wer auf Liebe baut, bewegt sich aus Lust und bleibt dabei bei sich. Du darfst Sport als Freude genießen und aufhören, wenn es genug ist – dein Körper ist kein Gegner, den du besiegen musst.
Weiterfragen: Warum wartest du, bis der Körper schreit, bevor du zuhörst? · Warum vergleichst du deinen Körper mit einem Bild?