Du sagst nein zu dem, was dir Freude macht, und ja zu dem, was dich auslaugt. Die Massage, der Spaziergang, das warme Bad – alles fällt weg, weil es angeblich nicht nötig ist. Du gönnst dir nichts, als müsstest du dir erst etwas verdienen.
Dahinter steht Angst: dass du selbstsüchtig wirkst, wenn du dir Gutes tust, und dass Fürsorge für dich selbst verboten ist. Worauf baust du – auf das ständige Entbehren oder auf die Selbstfürsorge, die dich nährt?
Wer auf Liebe baut, erlaubt sich das, was ihm guttut, ohne schlechtes Gewissen. Du darfst dir Gutes tun, wann immer du es brauchst – du bist es wert, gepflegt zu werden, auch von dir selbst.
Weiterfragen: Warum rast dein Herz, wenn du nur ruhig dasitzt? · Warum tust du dir weh, um dich endlich zu spüren?