Aus einem Glas werden zwei, aus zwei werden drei, und du redest dir ein, dass es nur zum Abschalten dient. Der Tag war lang, und du willst ihn weichspülen. Doch am Morgen ist der Kopf schwer, und die Unruhe ist noch da.
Dahinter steht Angst: dass du den Abend ohne Hilfe nicht aushältst und dass deine Gedanken dich sonst überwältigen. Worauf baust du – auf das Betäuben oder auf das Aushalten, das dich wirklich zur Ruhe bringt?
Wer auf Liebe baut, findet Wege abzuschalten, die ihn nicht abstumpfen. Du darfst deinen Abend sanft gestalten und deine Gefühle spüren, ohne sie zu ertränken – du hältst mehr aus, als du denkst.
Weiterfragen: Warum behandelst du deinen Körper strenger als deine Seele? · Warum machst du deinen Körper zum Gegner, statt zum Verbündeten?