Dein Kalender ist voll bis zum Rand, und zwischen den Terminen hetzt du durch die Stadt, als wärst du auf der Flucht. Du kommst kaum zum Atmen, geschweige denn zum Ankommen. Am Abend fragst du dich, wo der Tag geblieben ist.
Dahinter steht Angst: dass du etwas Wichtiges verpasst, wenn du langsamer wirst, und dass Stillstand dich überflüssig macht. Worauf baust du – auf das Tempo, das dich verbraucht, oder auf die Langsamkeit, die dich wieder spüren lässt?
Wer auf Liebe baut, gönnt sich Luft zwischen den Pflichten. Du darfst Puffer einplanen und auch einmal nichts tun – ein Tag, den du lebst, ist mehr wert als ein Tag, den du nur abhakst.
Weiterfragen: Warum rennst du mit nassen Haaren in die Kälte? · Warum gönnst du dir keinen einzigen Krankheitstag?