Wenn es in dir brodelt, öffnest du den Kühlschrank und isst, obwohl du gar keinen Hunger hast. Trauer, Ärger und Leere verschwinden für einen Moment im Geschmack, doch sie kehren danach stärker zurück. Das Essen stillt nie das, was wirklich schmerzt.
Dahinter steht Angst: dass du deine Gefühle nicht aushältst, wenn du sie wirklich spürst. Worauf baust du – auf das Betäuben oder auf die Begegnung mit dem, was in dir ist?
Wer auf Liebe baut, hält seine Gefühle aus, statt sie zu verschlucken. Du darfst fühlen, was da ist, und dich dem stellen, was dein Herz bewegt.
Weiterfragen: Warum quälst du dich beim Sport, statt dich zu freuen? · Warum liegst du krank im Bett und fühlst dich schuldig dabei?