Du lässt niemanden an dich heran, wehrst jede Berührung ab und schottest dich ab. Und dann wunderst du dich, dass sich niemand mehr um dich bemüht. Deine Mauern halten nicht nur den Schmerz fern, sondern auch die Nähe.
Dahinter steht Angst: dass du dich schutzlos fühlst, sobald du auch nur einen Stein lockerst. Worauf baust du – auf die sichere Einsamkeit oder auf den Mut, der ein Tor öffnet, statt nur zu mauern?
Wer auf Liebe baut, öffnet sich ein Stück, auch wenn es ungeschützt ist. Du darfst deine Mauern senken – hinter ihnen wartet nicht nur Gefahr, sondern auch Wärme.
Weiterfragen: Warum hältst du Liebe für etwas, das man verdienen muss? · Warum sagst du Ja, wenn du Nein meinst, und fühlst dich danach leer?