Warum öffnest du dich Fremden schneller als deinen Freunden?

Einem Unbekannten im Netz vertraust du in einer Nacht deine tiefsten Geheimnisse an. Deinen engsten Freunden verschweigst du, was dich wirklich bewegt. Die Ferne fühlt sich sicher an, die Nähe nicht.

Dahinter steht Angst: dass die Menschen, die dich wirklich kennen, dich verurteilen könnten, während Fremde nichts zu verlieren geben. Worauf baust du – auf die flüchtige Vertrautheit oder auf das Vertrauen in die, die dich schon lange begleiten?

Wer auf Liebe baut, öffnet sich gerade denen, die ihn wirklich tragen. Du darfst deinen Freunden dein Innerstes zeigen – sie sind nicht weiter weg, sondern näher als jeder Fremde.

Weiterfragen: Warum wirst du eifersüchtig, obwohl du vertraust? · Warum fällt es dir so schwer, dich zu entschuldigen?

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