Geht es deinem Partner schlecht, geht es sofort auch dir schlecht. Du fühlst mit, bis du nicht mehr weißt, wo er aufhört und du anfängst. Am Ende trägst du Sorgen, die gar nicht deine eigenen sind.
Dahinter steht Angst: dass du nur geliebt wirst, wenn du die Last der anderen mitträgst, und dass Abgrenzung herzlos wirkt. Worauf baust du – auf das Verschmelzen oder auf die Nähe, die auch Abstand zulässt?
Wer auf Liebe baut, fühlt mit, ohne sich selbst zu verlieren. Du darfst Mitgefühl zeigen und trotzdem bei dir bleiben – Nähe braucht zwei, nicht ein Verschwinden.
Weiterfragen: Warum entschuldigst du dich mit Ausreden? · Warum hörst du zu, um zu antworten, statt um zu verstehen?