Warum rennst du vor dir selbst davon, obwohl du weißt, dass du Ruhe brauchst?

Du füllst jeden freien Moment mit Terminen, Menschen und Ablenkung, nur um nicht mit dir allein zu sein. In der Ruhe holt dich alles ein, was du verdrängt hast, also bleibst du in Bewegung. Doch die Erschöpfung holt dich trotzdem ein.

Dahinter steht Angst: dass dich die Stille mit Fragen konfrontiert, auf die du keine Antwort hast, und dass du dann zusammenbrichst. Worauf baust du – auf die Flucht, die dich auslaugt, oder auf das Ankommen bei dir selbst, das dich heilt?

Wer auf Liebe baut, hält auch die eigene Unruhe aus und findet zu sich zurück. Du darfst stehen bleiben, durchatmen und bei dir ankommen – du bist kein Ort, vor dem du fliehen musst.

Weiterfragen: Warum lässt du dir Erfolge von der Stimme des Zweifels kleinreden? · Warum flüchtest du in den nächsten Termin, wenn Stille droht?

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